Graduiertenkolleg Waldorfpädagogik an der Alanus Hochschule

Neelashi Mangal

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Nach einem Bachelorstudium in Wirtschaftswissenschaften an der University of Delhi (Indien) absolvierte Neelashi Mangal ihr Masterstudium in Pädagogik an der Azim Premji University in Bangalore (Indien). Im Rahmen dieses Masterstudiums und eines Praktikums an einer Waldorfschule lernte sie die Waldorfpädagogik kennen und schätzen und studierte die Hauptwerke Rudolf Steiners.
Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Waldorflehrerin einer dritten Klasse an der Ukti Waldorf School in Nodia, Indien.
Neelashi Mangals promoviert an der Alanus Hochschule bei Prof. Dr. Jost Schieren. Zweitbetreuer der Arbeit ist Prof. Dr. Guido Pollak an der Universität Passau. Seit September 2020 ist sie Stipendiatin des Graduiertenkollegs Waldorfpädagogik.

Forschungsprojekt

„The Role of Experience in Waldorf Education“

Ziel der Dissertation von Neelashi Mangal ist es, einen Begründungsaspekt der Waldorfpädagogik nicht aus dem esoterisch-anthroposophischen Werk Rudolf Steiners herzuleiten, sondern unter Bezugnahme auf dessen frühe philosophische (bes. erkenntnistheoretische) Arbeiten.
Eingangs soll der Erfahrungsbegriff Rudolf Steiners – unter Einbezug Steiners Goethe-Interpretation und seine Positionierung gegenüber der kantischen und nach-kantischen Philosophie – kritisch rekonstruiert werden.
Nach einer Darlegung des Steiner’schen Erfahungskonzepts widmet sich die Dissertation dem Erfahrungsbegriff John Deweys und einem Vergleich beider Ansätze unter besonderer Bezugnahme auf Deweys Begriff der ästhetischen Erfahrung.
Daran anknüpfend soll untersucht werden, inwieweit der nicht nur für den frühen Rudolf Steiner wichtige Erfahrungsbegriff Eingang in die Didaktik und Methodik der Waldorfpädagogik gefunden hat.
Abschließend sollen die didaktischen Methoden der Waldorfpädagogik in Beziehung gesetzt werden zu erfahrungsbasierten didaktischen Methoden der heutigen Zeit.