Graduiertenkolleg Waldorfpädagogik an der Alanus Hochschule

Philipp Gelitz

Vita

Philipp Gelitz arbeitete nach seiner Erzieher-Ausbildung am Rudolf Steiner Institut Kassel zunächst im Waldorfkindergarten Celle bevor er 2010 eine neue Ganztagsgruppe im Waldorfkindergarten des Bildungshauses Freie Waldorfschule Kassel mit aufbaute. Von 2015 bis 2018 studierte er Pädagogische Praxisforschung (M.Ed.) an der Alanus Hochschule Alfter in Kooperation mit dem RSUC Oslo. Er arbeitet zudem als Gastdozent und publiziert zu Themen der Waldorfpädagogik der frühen Kindheit. Seit 2019 ist er Stipendiat des Graduiertenkollegs Waldorfpädagogik und promoviert an der Universität Passau bei Prof. Dr. Guido Pollak.

Forschungsprojekt

„Pädagogische Qualität in Waldorfkindergärten und -krippen“

In seinem Promotionsvorhaben zeichnet Philipp Gelitz nach, wie der frühpädagogische Qualitätsbegriff in der Erziehungswissenschaft diskutiert wird und welche Qualitätsmerkmale für die vorschulische Waldorfpädagogik identifiziert werden können. Vor diesem Hintergrund wendet er sich mit qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung der Frage zu, wie pädagogische Qualität in Waldorfkindergärten und -krippen aussieht: Wie im Abgleich mit dem wissenschaftlichen Diskurs? Wie im Vergleich zum eigenen Anspruch?

Das Dissertationsprojekt verfolgt das Ziel, die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zwischen der Perspektive der Bildungsforschung und der Perspektive der Waldorfpädagogik auf die ersten Kindheitsjahre und die institutionelle Kleinkindbetreuung aufzuzeigen. Es sollen dadurch einerseits die Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Diskurs über die akademisch bisher kaum beachtete Waldorfpädagogik der frühen Kindheit verbessert werden und andererseits Stärken und Schwächen bei der pädagogischen Qualität in Waldorfeinrichtungen herausgearbeitet werden.